AUFBRUCH STUTTGART ist eine überparteiliche, unabhängige und gemeinnützige Initiative Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger. Ihr Ziel ist es, die Stadtentwicklung und Stadtgestaltung durch Ideen und Impulse voranzubringen.

11.04.2017 – WAS NUN, HERR KUHN?

Der Oberbürgermeister stellt sich am 16.05.2017 in einer öffentlichen Veranstaltung den Fragen der Initiative „Aufbruch Stuttgart e.V.“.

Damit hatte man im Rathaus der Landeshauptstadt nicht gerechnet. Fast über Nacht entwickelte sich die vor wenigen Wochen neugegründete überparteiliche Initiative „Aufbruch Stuttgart e.V." zu einem Faktor von politischem Gewicht.

Politiker aller Couleur – aus Stadt, Region und Land – suchen jetzt den Kontakt zu der neuen Gruppierung, die sich als erstes Ziel die Neugestaltung der von der B 14 zerschnittenen Kulturmeile zu einem lebendigen Kulturquartier vorgenommen hat.

Bis vor kurzem wollte niemand dieses vielfach aufgegriffene und wieder fallengelassene Thema aufgreifen. "Der Plan ist mehr als tot", hieß es allenthalben. Jetzt wurde er innerhalb weniger Wochen, völlig überraschend, wieder quicklebendig: Verwandlung der Konrad-Adenauer-Straße in einen fußgängerfreundlichen Stadtboulevard oder Untertunnelung – vielleicht sogar eine Lösung vom Neckartor bis zum Österreichischen Platz, nichts scheint mehr unmöglich. Ein Kolloquium noch vor der Sommerpause und ein anschließender zweistufiger Wettbewerb sollen die Sache spürbar voranbringen.

Einen ersten Austausch über Ideen und Standpunkte erhofft sich die Initiative am 16. Mai, wenn Oberbürgermeister Fritz Kuhn sich den Fragen der Bürgerinnen und
Bürger stellt. In einer Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Hospitalhof lädt AUFBRUCH STUTTGART um 19 Uhr in den großen Saal des Bildungszentrums.

Die Initiative hat inzwischen ihre Arbeit weiter professionalisiert, seit dem Wochenende ist sie mit Ihrer neuen Website online. Sie ist ein Geschenk des Stuttgarter Designbüros Übele, dessen Chef Andreas Übele, wie viele andere Unterstützer, AUFBRUCH STUTTGART einfach cool findet.

22.04.2017 – F.A.Z. WOCHE

Unsere noch junge Initiative findet immer noch mehr Interesse und Zuspruch.

Kurz vor Ostern wurde die Zahl von 400 Mitgliedern überschritten. Immer mehr gesellschaftliche Gruppierungen – von den politischen Parteien bis zur Architektenkammer und zu den Freunden des SWR-Sinfonieorchesters – suchen das Gespräch und die Zusammenarbeit mit uns. Der Aufbruch ist in vollem Gange!

Auch die überregionale Presse wird auf uns aufmerksam. Am Freitag, den 21. April erschien in der "F.A.Z. Woche" unter dem Titel "Bürger begehren auf" ein Beitrag über AUFBRUCH STUTTGART.

11.04.2017 – DREI WEITERE VORSTANDSMITGLIEDER GEWÄHLT

In Ihrer ersten offiziellen Mitgliederversammlung hat die Initiative „Aufbruch Stuttgart e.V.“ die Zahl der Mitglieder im Rahmen der Satzungsregelungen von fünf auf acht erhöht.

Ein Lehrer des Königin-Katharina-Stifts, ein Banker und ein Architekt sind die neuen Vorstandsmitglieder.

v.l.n.r: Stefan Gerlach, Martin Rith, Jochen Hammer

Die Stuttgarter Zeitung berichtet in ihrer Online-Ausgabe hier über unsere Mitgliederversammlung.

30.03.2017 – FRÜHLINGSERWACHEN IN STUTTGART

Schon wenige Wochen nach Ihrer Gründung bringt die Initiative „Aufbruch Stuttgart“ Bewegung ins Rathaus

Dieser Termin wurde von beiden Seiten mit Spannung erwartet: Am 30. März trafen die Gründer von „Aufbruch Stuttgart“, nur wenige Wochen nach dem offiziellen Start der Initiative, mit der Rathausspitze zusammen. Und dieses Gespräch brachte Überraschungen – und zwar überwiegend positive. Oberbürgermeister Fritz Kuhn hatte seine beiden Bürgermeister, Peter Pätzold (Städtebau) und Fabian Mayer (Kultur) mitgebracht und alle drei vermittelten von Anfang eines: Die Initiative „Aufbruch Stuttgart“ wird ernst genommen.

Es ist nicht zu verkennen, allein schon die Existenz der neuen Gruppierung und die geradezu überwältigende Resonanz von rund 1000 Besuchern, bereits beim ersten Informationsabend, haben im Rathaus für intensives Nachdenken und ungewöhnliche Betriebsamkeit gesorgt. „Eine Vision für Stuttgart – Von der PS-Meile zum lebendigen Kulturquartier“, das Credo der Initiative wandelte sich fast über Nacht zu einer Perspektive mit greifbarem Realitätsgehalt. Die Pläne für eine städtebauliche Überwindung der Verkehrsschneise, vor wenigen Wochen verstaubten sie noch in den Schubladen des Stadtplanungsamtes. Jetzt aber kündigt der Baubürgermeister ein Fach- Kolloquium für den Sommer und die Ausschreibung eines Wettbewerbs für die Konrad-Adenauer-Straße an. Auch ein Neubau des Lindenmuseums und das von Musikern und Veranstaltern heißbegehrte neue Konzerthaus sind keine hohlen Utopien mehr. Stuttgart wacht auf, will endlich mehr sein als nur städtebauliches Mittelmaß – denkt darüber nach, wie es sich an die Spitze setzen kann, auf dem Weg zu einer noch lebenswerteren und menschengerechteren Stadt der Zukunft: Mit weniger Autoverkehr, mit Plätzen und Straßen, die zum Verweilen und Flanieren einladen. Noch in diesem Jahr würde die Initiative liebend gerne zu einem symbolträchtigen Sonntags- Frühstück auf der für den Verkehr gesperrten Konrad-Adenauer-Straße einladen. Nach dem Gespräch im Rathaus ist klar: Die Chancen dafür stehen nicht schlecht.

Aber zuvor konzentriert sich die Initiative „Aufbruch Stuttgart“ auf die Arbeit in 3 Projektgruppen, die jetzt beginnt. Die rasch wachsende Zahl an Mitgliedern spricht eine klare Sprache: Sie liegt zur Zeit (31.3.) bei 355. „Wir haben uns in kurzer Zeit als wirksamer Faktor in dieser Stadt etabliert“ sagt der Vorsitzende Wieland Backes, „ wir freuen uns über die Offenheit der Rathausspitze und nehmen das Angebot des Oberbürgermeisters gerne an, konstruktiv an Stuttgarts Zukunft mitzuarbeiten: Mit eigenen Ideen und Impulsen, mit kritischem Verstand und ohne falsche Kumpanei. Gemeinsam für die Stadt, von der wir träumen.“

09.03.2017 – FÜR DIE STADT, VON DER WIR TRÄUMEN

Der gemeinnützige Verein Aufbruch Stuttgart e.V. hat sich gegründet

Am Dienstag, 7. März 2017, wurde der gemeinnützige Verein „Aufbruch Stuttgart“ von 12 kulturengagierten Stuttgarter Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Diese sind: Prof. Dr. Wieland Backes (Fernsehjournalist), Norbert Daldrop (AV-Communication), Prof. Dr. Cornelia Ewigleben (Direktorin Württembergisches Landesmuseum), Felix Fischer (Managing Director, SWR Symphonieorchester), Dr. Ulrike Groos (Direktorin Kunstmuseum), Thomas Koch (Direktor Kommunikation Oper Stuttgart), Prof. Dr. Christiane Lange (Direktorin Staatsgalerie Stuttgart), Prof. Arno Lederer (Architekt), Helmut Nanz (Nanz-Stiftung), Prof. Werner Sobek, (Architekt und Bauingenieur), Horst Stammler (Geschäftsführer Verkehrsverbund Stuttgart - VVS), Jossi Wieler (Intendant Oper Stuttgart).

Der Verein versteht sich als unabhängige, überparteiliche und gemeinnützige Initiative, die den Visionen und Plänen für eine einladende, lebenswerte und menschengerechte Stadt eine Plattform gibt. Zweck dieses bürgerschaftlichen Engagements ist es, zielorientiert, pragmatisch und konstruktiv Impulse für die städtebauliche Zukunft Stuttgarts zu geben und einen offenen und Mut machenden bürgerschaftlichen Dialog darüber zu führen. Die Initiative versteht sich dabei als konstruktives Gegenüber der Politik.

Um rasch eine wirksame Kraft im Diskurs um Stuttgarts Zukunft zu werden, will der Verein möglichst schnell viele Mitglieder gewinnen. Ab sofort können Sie ein Mitglied der ersten Stunde werden, das Beitrittsformular können Sie hier herunterladen.

Wie geht es weiter? Am 23. März 2017 fällt der Startschuss für die konkrete Arbeit. Um 19 Uhr lädt der Verein erneut in den Hospitalhof, zu einer ersten Versammlung für Mitglieder und alle interessierten Bürger. Ein inhaltlicher Schwerpunkt wird sein das Thema „Zukünftiges Kulturquartier und Konrad-Adenauer-Straße“. Und die Vision einer menschengerechten Stadt will die Initiative schon in diesem Sommer erlebbar machen, mit einem sonntäglichen Frühstück und Kulturfest auf der für den Verkehr gesperrten B14.